Koasalauf: erste Etappe der Skimarathon Europameisterschaften

Nach einem genialen und sehr erfolgreichen Januar folgte letztes Wochenende nun endlich eines meiner Saisonhighlights…der Koasalauf. Durch die gesundheitlichen Probleme und etwas schwächelnde Form ließ ich das Klassikrennen am Samstag aus und konzentrierte mich voll auf die 50km Skating am Sonntag. Eisige Temperaturen von -20°C und einem enorm stark besetzten Feld versprachen wieder ein knüppelhartes Rennen. Von Beginn an wechselte das Tempo ständig zwischen ruhigem und Attacken. Auf den Flachstücken schaffte es aber keiner sich abzusetzen. Stattdessen verkleinerte sich allmählich die anfangs wohl 100-köpfige Spitzengruppe bis Kilometer 33 auf 16 Läufer. Lange Zeit konnte ich mich im hinteren Feld ausruhen und Kräfte sparen. Erst auf den letzten 10km brachte ich mich in eine vordere Position. 3km vor dem Ziel setzte wieder Jiri Rocarek zum langen Schlusssprint an und der Rest versuchte zu folgen. Am besten gelang es Thomas Freimuth, der trotz Stockbruch zweiter wurde. Ich fühlte mich noch gut und erkämpfte mir im Massensprint einen guten 7. Platz.

In der Europameisterschaftswertung liege ich auf Platz 4, mit nur 6 Sekunden Rückstand auf Jiri Rocarek und habe damit noch eine hervorragende Ausgangssituation beim Sumavsky Skimarathon in zwei Wochen. Mit dem Fischer Subaru Team müssten wir in der Teamwertung mit den Plätzen 1,3,4 und 5 auch deutlich in Führung liegen.

Ergebnisse:    50km FT          Europameisterschaftswertung

40.koasalauf_2012
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