zahlreiche Erfolge beim Bieg Piastow

Rechte: Bieg Piastow - Marcin Oliva Soto

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Gutes Pflaster für das Escher-Ski-Team, aber Rocarek bleibt ungeschlagen

Rechte: Bieg Piastow - Marcin Oliva Soto

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Bereits am am vergangenen Freitag kam es zum ersten Kräftemessen. Im Weltcup-Stadion von Szklarska Poreba startete das Rennwochenende mit einem 15km Massenstart in der klassischen Technik. Im Gegensatz zu meinem beiden Fischer Racing Team Kollegen aus Tschechien ging ich bei Plusgraden mit einem Klisterski an den Start. Jiri Rocarek bewies seine Klasse und schob am Übergang des langen Anstiegs weg und konnten nicht folgen. An den folgenden kürzeren Anstiegen konnte ich meinen Verfolger, Daniel Slechta nicht ernsthaft distanzieren und gingen so zu zweit in die lange Abfahrt Richtung Stadion. Mit meinem Wachsski hatte ich auf der Zielgeraden dann das Nachsehen und musste mich mit Platz drei zufrieden geben. War aber trotzdem zufrieden, da ich wieder schnell laufen konnte und mich locker fühlte. Die Strapazen von Goms war regeneriert bzw. vergessen und es gab ja noch zwei Möglichkeiten in den nächsten Tagen…

Rechte: Bieg Piastow - Marcin Oliva Soto

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Am Samstag war das eigentliche Highlight des Bieg Piastow: die Premiere im FIS-Marathon-Cup. Der Führende der Serie, Peter Novak, seine Verfolger und Experten aus der Ski-Classics Serie wie Stanislav Recak bildeten die Elite. Ich hatte diese Saison eigentlich keinen Start in der Serie geplant, nutze aber die Gelegenheit mich mit den Stars zu messen. Ich hatte mir ein äußerst ehrgeiziges Ziel von Top10 gesetzt und ging dementsprechend an das Rennen heran. Zu meiner Verwunderung hatten alle Favoriten durchgewachste Ski für die äußerst selektive Strecke. Ich versuchte trotzdem das hohe Tempo mitzugehen. Nach km 10 zog sich die Gruppe weit auseinander und ich verlor den Kontakt zu den Ersten. Beim Durchlauf im Stadion sah ich den Zischenstand: Platz 18 mit mehr als 2min Rückstand. Danach folgte ein langes Flachstück, wo ich mich mit dem Wachsski im Doppelstock weiter schwer tat und ich entschied das Rennen vorzeitig zu beenden, um mich auf das letzte Rennen am Sonntag in meiner geliebten Skatingtechnik zu konzentrieren.

Rechte: Bieg Piastow - Marcin Oliva Soto

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dritter Tag, drittes Rennen…

vom Start weg klemmte ich mich an meinen ewigen Konkurrenten Jiri und nach den ersten kleineren Tempoverschärfungen waren wir nur noch zu zweit unterwegs. Oben auf dem Hochplateau angekommen musste ich schon mehr arbeiten und in der Abfahrt wusste ich warum. Der Schnee war im Vergleich zum Stadion, wo ich getestet hatte, deutlich feiner und mein Ski lief nicht mehr überragend. Besser gesagt, ich war über Windschatten und den ein oder anderen Schub am Stock von Jiri froh. Der zweite Teil der Strecke verlief wieder in tieferen Lagen und ich witterte meine Chance auf den letzten Metern im Stadion. So liefen wir auch bis zum tiefsten Punkt und dem anschließenden Flachstück weiter zusammen. Jiri bekam meine Situation auch mit und attackierte am Berg genau ab der Stelle, wo wieder feiner Schnee war. Ich versuchte an seinen Skienden zu bleiben, musste ihn aber fahren lassen. Zwischenzeitlich kam ich auch wieder ran, aber nicht entscheidend in Schlagdistanz. So beendeten wir das Rennen recht eindeutig.

2. Platz von Toni über 30km FT

Mit Platz 2, 3 und ordentlichen Klassikrennen fahre ich zufrieden wieder heim. So bin ich gut gerüstet für die nächsten (fast) Heimrennen. Der Kammlauf und die Europameisterschaft beim Skadi Loppet werden dann bestimmt von allen mit Wachs gelaufen und ich kann voll angreifen.

Einen besonderen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren vom Bieg Piastow. Es war wieder eine top Veranstaltung und mehr als ein würdiger Veranstalter eines FIS-MC!

Startvorbereitungen

Finish 15km CT

xc-skiing poland
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